Kein Inserat. Kein Exposé. Keine Marktansprache. Wie der Off-Market-Verkauf eines Zinshauses oder Wohnportfolios funktioniert, warum er in kleinen Märkten wie Dresden, Leipzig und Chemnitz die Regel unter Profis ist — und was Sie als Verkäufer konkret davon haben.
Bei Eigentumswohnungen ist der Markt groß und anonym: Tausende Käufer, tausende Verkäufe, niemand merkt sich ein Inserat. Bei Mehrfamilienhäusern ist es umgekehrt. Der Markt ist klein, die Käufer sind Profis, und sie beobachten jedes Angebot.
Gutachterausschuss Dresden, Grundstücksmarktbericht 2026, S. 22; Gutachterausschuss Leipzig, Grundstücksmarktbericht 2026, S. 28; Oberer Gutachterausschuss Sachsen, Schlaglicht Markt 2026, S. 16, und Grundstücksmarktbericht Freistaat Sachsen 2025, S. 41.
Drei Verkäufe pro Woche in Dresden. Vier in Leipzig. Zwei bis drei in Chemnitz. Der Kreis, der diese Häuser kauft — Bestandshalter, Family Offices, Wohnungsgesellschaften, vermögende Private —, ist überschaubar und gut vernetzt. Wer inseriert, informiert nicht „den Markt". Er informiert exakt die zwanzig Käufer, die er später braucht — mit einem Preis, an dem er sich messen lassen muss, und einem Datum, ab dem die Uhr läuft.
Steht das Objekt nach drei Monaten noch online, weiß jeder: Es ging nicht zu diesem Preis. Der zweite Anlauf beginnt mit einem Abschlag. Und die zweite Chance gibt es nicht — denn niemand vergisst ein Inserat, das er schon dreimal gesehen hat.
Deshalb verkaufen professionelle Bestandshalter Mehrfamilienhäuser fast nie über Portale. Sie verkaufen off-market: gezielt, vertraulich, an vorqualifizierte Käufer. Nicht, weil sie etwas verbergen — sondern weil sie ihren Preis nicht öffentlich verhandeln wollen.
Der übliche Weg lautet: Exposé bauen, inserieren, abwarten, was kommt. Wir drehen die Reihenfolge um. Bevor irgendjemand weiß, dass Sie verkaufen, wissen Sie, was Ihr Haus im Investorenkreis wert ist.
Sie geben uns Eckdaten: Lage auf Stadtteilebene, Wohnfläche, Mieteinnahmen, Baujahr, Sanierungsstand, Besonderheiten. Wir stellen das Objekt anonymisiert im geschlossenen Investorenkreis vor — ohne Adresse, ohne Fotos, ohne Ihren Namen. Binnen weniger Tage erhalten Sie eine Preisrange und die Interessenlage. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Mit Preisrange und Interessenlage entscheiden Sie: verkaufen, warten, anders strukturieren. Erst jetzt sprechen wir über ein Mandat. Viele Eigentümer nutzen die Indikation auch, um eine Erbengemeinschaft, einen Gesellschafterkreis oder eine Bank auf einen realistischen Wert zu einigen — bevor irgendetwas öffentlich wird.
Ob Verkaufen gegenüber dem Halten überhaupt die bessere Rechnung ist, lässt sich mit dieser Zahl durchrechnen: Die Seite Mehrfamilienhaus verkaufen oder behalten stellt Eigenkapitalrendite, Instandhaltungsbedarf und Faktor in einem Zehn-Jahres-Beispiel gegenüber.
Wir wählen aus dem Investorenkreis die Käufer, deren Ankaufsprofil zu Ihrem Objekt passt — nach Volumen, Region, Objekttyp, Renditeerwartung und nachweislicher Abschlussfähigkeit. Jeder von ihnen unterzeichnet vor Offenlegung eine Vertraulichkeits- und Provisionsvereinbarung mit Objektnachweis. Erst dann gibt es Adresse, Unterlagen und Datenraum.
Besichtigung nach Terminplan, nicht als Massenveranstaltung. Verhandlung mit zwei bis drei belastbaren Bietern statt mit dreißig Anfragern. Notarvertrag, Finanzierungsnachweis, Übergabe — begleitet bis zum Ende. Mieter, Nachbarn und Wettbewerber erfahren vom Verkauf, wenn Sie es entscheiden.
Welche Steuern ein Verkauf auslösen kann und wie die Zehnjahresfrist in den Zeitplan gehört, steht unter Mehrfamilienhaus verkaufen und Steuern.
| Kriterium | Öffentliches Inserat | Off-Market über Saxon Capital |
|---|---|---|
| Wer erfährt vom Verkauf | Jeder — Mieter, Nachbarn, Wettbewerber, Banken | Nur Käufer, die eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet haben |
| Preisfindung | Öffentlicher Angebotspreis, Verhandlung nach unten | Anonyme Indikation vorab, Verhandlung mit belastbaren Geboten |
| Reichweite | Viele Interessenten, wenige Abschlussfähige | Wenige, vorqualifizierte Käufer mit klarem Ankaufsprofil |
| Zeitachse | Sichtbar für alle — jeder Tag online kostet Verhandlungsposition | Unsichtbar — kein Zeitdruck aus dem Markt |
| Scheitert der Verkauf | Objekt gilt als verbrannt, zweiter Anlauf mit Abschlag | Niemand hat es gesehen — Sie können jederzeit neu ansetzen |
| Besichtigungen | Sammeltermine, Neugierige, Datensammler | Einzeltermine mit geprüften Käufern |
| Bindung | Meist Alleinauftrag vor dem ersten Feedback | Kein Mandatszwang — Mandat erst nach der Indikation |
Ehrlichkeit gehört dazu: Off-Market ist kein Zaubertrick, der aus einem Haus mit 30 Prozent Leerstand ein Premiumobjekt macht. Die Preisrange, die Sie in der Indikation erhalten, ist die Preisrange, die der Investorenkreis tatsächlich zahlt — nicht die, die Sie hören wollen. Wenn sie unter Ihrer Erwartung liegt, sagen wir es Ihnen vor dem Mandat, nicht nach drei Monaten. Das ist der Unterschied zu einem Inserat: Sie erfahren es, ohne dass es jemand anderes erfährt.
Und Off-Market ist keine Vermittlerkette. Bei Saxon Capital gibt es keinen Makler, der einen Makler kennt, der einen Investor kennt. Der Investorenkreis ist unser eigener — jeder Teilnehmer wurde persönlich aufgenommen, nach Zoom-Gespräch, mit belegtem Ankaufsprofil.
Off-Market heißt: Das Objekt wird nicht öffentlich angeboten — kein Portal-Inserat, kein Exposé-Versand, kein Aushang, keine Marktansprache. Stattdessen wird es gezielt einem geschlossenen Kreis vorqualifizierter Käufer vorgestellt, die eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet haben. Bei Saxon Capital geht dem eine anonyme Marktindikation voraus: Preisniveau und Kaufinteresse werden getestet, bevor Adresse oder Eigentümer bekannt werden.
Weil der Markt für Mehrfamilienhäuser klein ist. In Dresden wechseln rund 160 Häuser pro Jahr den Eigentümer, in Leipzig rund 230, in Chemnitz rund 130 (Gutachterausschüsse, Berichtsjahr 2025). Die relevanten Käufer sehen jedes Inserat — und merken sich Preis und Verweildauer. Ein Objekt, das öffentlich nicht verkauft wurde, gilt als verbrannt: Der zweite Anlauf startet mit einem Abschlag, weil jeder den alten Preis kennt. Off-Market vermeidet genau diese Situation.
Nicht zwangsläufig — häufig das Gegenteil. Ein Portal-Inserat erreicht viele, aber wenige, die kaufen können. Ein geschlossener Investorenkreis erreicht wenige, die alle kaufen können und ein klares Ankaufsprofil haben. Entscheidend ist nicht die Zahl der Interessenten, sondern die Zahl der belastbaren Gebote. Dazu kommt: Off-Market erspart Ihnen den Preisabschlag, den ein gescheiterter öffentlicher Verkauf mit sich bringt.
Sie schildern uns Eckdaten — Lage, Wohnfläche, Mieteinnahmen, Baujahr, Zustand. Wir stellen das Objekt anonymisiert im Investorenkreis vor: ohne Adresse, ohne Fotos, ohne Eigentümernamen. Sie erhalten binnen weniger Tage eine Preisrange und die Interessenlage. Erst wenn Sie auf dieser Basis verkaufen wollen, sprechen wir über ein Mandat. Bis dahin ist nichts öffentlich und nichts verbindlich.
Nur, wer unterschrieben hat. Jeder Interessent, dem wir Adresse und Unterlagen offenlegen, hat vorher eine Vertraulichkeits- und Provisionsvereinbarung mit Objektnachweis unterzeichnet. Mieter, Nachbarn, Hausverwaltung, Wettbewerber und Banken erfahren erst dann vom Verkauf, wenn Sie es entscheiden — in der Regel mit dem Notartermin.
Für Mehrfamilienhäuser, Zinshäuser, Wohn- und Geschäftshäuser, Wohnportfolios und Tranchen von Eigentumswohnungen — vom Einzelobjekt bis zum Paket. Und für alle Situationen, in denen Diskretion zählt: Bestandsbereinigung, Erbengemeinschaft, Verwertung durch Bank oder Insolvenzverwalter, Trennung von Gesellschaftern, Generationswechsel.
Nichts. Sie ist der Einstieg in ein Erstgespräch und verpflichtet Sie zu nichts. Eine Provision entsteht nur, wenn ein Verkauf über Saxon Capital zustande kommt — die Konditionen besprechen wir offen, bevor ein Mandat unterschrieben wird.
Eine anonyme Marktindikation kostet Sie 30 Minuten und verpflichtet zu nichts. Sie erfahren Preisrange und Kaufinteresse — Ihr Haus bleibt unsichtbar.