Zwangsversteigerungen in Sachsen, Stand 4. September 2026: Im Justizportal sind 177 Termine angekündigt, davon 29 für Mehrfamilienhäuser und Wohn- und Geschäftshäuser mit einem Median-Verkehrswert von 122.000 Euro. 51 Termine entfallen auf die drei Großstädte, 110 auf das übrige Sachsen; das Amtsgericht Leipzig führt mit 45 Terminen. Die Statistik zählt Ankündigungen aus, keine Ergebnisse, und nennt keine Einzelobjekte.
Dann zählt Zeit, nicht Öffentlichkeit. Ein freihändiger Verkauf vor dem ersten Termin hält den Wert, den die Versteigerung im zweiten Termin nicht mehr schützt. Rico Peuker ordnet Ihr Haus innerhalb von 24 Stunden ein und sagt Ihnen, ob und welche Käufer aus dem Investorenkreis in Wochen beurkunden könnten. Eckdaten reichen, keine Adresse, kein Aktenzeichen.
177 angekündigte Termine an den sechs sächsischen Amtsgerichten mit Zwangsversteigerungsabteilung, ausgezählt aus dem Justizportal zvg-portal.de. Für 155 Objekte ist ein Verkehrswert festgesetzt, zusammen 19,6 Millionen Euro, Median 70.000 Euro; 22 Einträge tragen im Portal noch keinen Wert. Im Juli 2026 standen 187 Termine im Portal, heute sind es -10. Die Zahlen bewegen sich wöchentlich, weil Termine hinzukommen, aufgehoben oder durch Zahlung oder freihändigen Verkauf erledigt werden.
Überwiegend kleine: Ein- und Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen stellen den größten Teil der Termine, Mehrfamilienhäuser und Wohn- und Geschäftshäuser 29 von 177. Davon liegen 6 in den drei Großstädten und 2 über einer Million Euro Verkehrswert. Für Investoren heißt das: Der Zwangsversteigerungsmarkt in Sachsen ist kein Markt für Zinshäuser, sondern ein Markt für Einzelobjekte in kleineren Orten.
Für Eigentümer heißt es: Ein Mehrfamilienhaus im Verfahren ist selten, sichtbar und findet vor dem Termin fast immer einen Käufer.
| Objektgruppe | Termine (Anzahl) | mit Verkehrswert (Anzahl) | Verkehrswert Median (€) | Verkehrswert Summe (€) |
|---|---|---|---|---|
| Eigentumswohnungen | 47 | 44 | 65.750 | 4.191.500 |
| Ein- und Zweifamilienhäuser | 46 | 37 | 100.000 | 5.220.400 |
| Mehrfamilienhäuser, Wohn- und Geschäftshäuser | 29 | 27 | 122.000 | 7.277.650 |
| Grundstücke und Flächen | 22 | 19 | 20.000 | 1.086.040 |
| Sonstiges | 18 | 18 | 19.900 | 1.049.000 |
| Gewerbe | 10 | 6 | 66.500 | 744.250 |
| Stellplätze | 5 | 4 | 6.200 | 28.900 |
| Alle | 177 | 155 | 70.000 | 19.597.740 |
Verkehrswert = der vom Gericht nach § 74a ZVG festgesetzte Wert aus dem gerichtlichen Gutachten. Einträge mit dem Platzhalter 1 Euro sind als „ohne Verkehrswert“ gezählt. Objektgruppen nach der Bezeichnung im Portal zusammengefasst.
Nicht in den Großstädten. 110 der 177 Termine liegen im übrigen Sachsen, also außerhalb von Dresden, Leipzig, Chemnitz und dem Umland von Dresden und Leipzig; Dresden selbst hat nur 5. Das passt zu den Marktdaten: Wo Häuser gut handelbar sind, werden sie vor dem Termin freihändig verkauft, und die Versteigerung findet nicht statt.
Die Gerichtsbezirke decken sich nicht mit den Städten; das Amtsgericht Leipzig versteigert auch für den Landkreis Leipzig und Nordsachsen, Dresden für die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
| Raum | Termine gesamt (Anzahl) | davon MFH und WGH (Anzahl) | Verkehrswert MFH/WGH Median (€) | Anteil an Sachsen (%) |
|---|---|---|---|---|
| Dresden | 5 | 0 | – | 2,8 |
| Umland Dresden | 11 | 1 | 272.000 | 6,2 |
| Leipzig | 29 | 5 | 771.000 | 16,4 |
| Umland Leipzig | 5 | 1 | 271.000 | 2,8 |
| Chemnitz | 17 | 1 | 50.000 | 9,6 |
| übriges Sachsen | 110 | 21 | 121.000 | 62,1 |
| Amtsgericht | Termine 4. September 2026 (Anzahl) | davon MFH und WGH (Anzahl) | Termine Juli 2026 (Anzahl) | Veränderung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| Leipzig | 45 | 5 | 51 | -6 |
| Zwickau | 37 | 9 | 38 | -1 |
| Chemnitz | 32 | 8 | 36 | -4 |
| Bautzen | 25 | 3 | 21 | +4 |
| Dresden | 24 | 2 | 27 | -3 |
| Görlitz | 14 | 2 | 14 | +0 |
| Sachsen | 177 | 29 | 187 | -10 |
Räume nach Postleitzahl zugeordnet: Umland Dresden und Umland Leipzig sind der Ring von rund 15 Kilometern. Juli-Vergleich aus einem Schnappschuss des Portals vom Juli 2026.
Das Portal zeigt Termine rund vier Monate voraus. Die Verteilung nach Monaten zeigt, wie viele Verfahren in den kommenden Wochen aufgerufen werden, und damit auch, wie viele Eigentümer in dieser Zeit noch die Möglichkeit haben, das Verfahren durch Zahlung, Einigung mit dem Gläubiger oder freihändigen Verkauf zu beenden. Bis zum Zuschlag ist das möglich.
| Terminmonat | Termine (Anzahl) | davon MFH und WGH (Anzahl) |
|---|---|---|
| September 2026 | 62 | 6 |
| Oktober 2026 | 72 | 15 |
| November 2026 | 32 | 5 |
| Dezember 2026 | 6 | 3 |
| Januar 2027 | 5 | 0 |
Verkaufen, bevor der Zuschlag fällt. Bis dahin kann der Eigentümer das Haus freihändig verkaufen und den Gläubiger aus dem Erlös befriedigen; der Gläubiger stimmt in der Regel zu, weil er so mehr bekommt als aus der Versteigerung. Das Gesetz schützt den Wert im ersten Termin: Unter der Hälfte des Verkehrswerts wird der Zuschlag versagt (§ 85a ZVG), unter sieben Zehnteln kann ein Gläubiger die Versagung beantragen (§ 74a ZVG); im zweiten Termin gelten beide Grenzen nicht mehr. Auf Antrag kann das Gericht das Verfahren bis zu sechs Monate einstellen (§ 30a ZVG), wenn die Aussicht besteht, die Versteigerung abzuwenden. Ein diskreter Verkauf an einen Investor aus dem Ankaufsprofil ist in dieser Lage oft der einzige Weg, den Wert zu halten; wie er abläuft, steht auf der Seite Mehrfamilienhaus diskret verkaufen.
Die Reihenfolge entscheidet. Nach dem ersten Termin ohne Zuschlag fallen die Schutzgrenzen weg, und im zweiten Termin kann das Haus für einen Bruchteil des Verkehrswerts zugeschlagen werden. Wer verkaufen will, muss das vor dem ersten Termin tun, mit einem Käufer, der innerhalb von Wochen beurkunden und zahlen kann.
Ergebnisse. Das Portal veröffentlicht Ankündigungen, nicht Zuschläge und nicht Meistgebote; ob ein Termin stattfand, aufgehoben oder durch Einigung erledigt wurde, steht dort nicht. Die Verkehrswerte sind gerichtliche Gutachterwerte zum Stichtag des Gutachtens, oft ein Jahr oder älter, keine Marktpreise. Die Auszählung erfolgt automatisch nach der Objektbezeichnung im Portal; Sammelbezeichnungen wie „Sonstiges“ lassen sich nicht zuordnen. Einzelobjekte, Aktenzeichen und Adressen veröffentlichen wir bewusst nicht; wer sie braucht, findet sie im Portal selbst.
Stand 4. September 2026 sind im Justizportal 177 Termine angekündigt, davon 29 für Mehrfamilienhäuser und Wohn- und Geschäftshäuser. Die Zahl wird wöchentlich neu ausgezählt; im Juli 2026 waren es 187.
Ja, bis zum Zuschlag. Der freihändige Verkauf braucht die Zustimmung des betreibenden Gläubigers, der aus dem Kaufpreis befriedigt wird; er stimmt meist zu, weil der Erlös über dem Versteigerungsergebnis liegt. Entscheidend ist Tempo: ein Käufer, der in Wochen beurkundet, und ein Notar, der die Ablösung mit dem Gläubiger abstimmt.
Im ersten Versteigerungstermin wird der Zuschlag versagt, wenn das Meistgebot unter der Hälfte des Verkehrswerts liegt (§ 85a ZVG); liegt es unter sieben Zehnteln, kann ein Berechtigter die Versagung beantragen (§ 74a ZVG). In einem weiteren Termin gelten diese Grenzen nicht mehr, dann kann auch weit unter Wert zugeschlagen werden.
Das Gericht setzt ihn nach § 74a Abs. 5 ZVG auf Grundlage eines Sachverständigengutachtens fest. Er bezieht sich auf den Stichtag des Gutachtens und ist oft älter als ein Jahr; Marktentwicklung und Sanierungsstau seit dem Stichtag sind nicht enthalten.
Aus dem öffentlichen Justizportal zvg-portal.de für das Land Sachsen, automatisch ausgezählt nach Amtsgericht, Objektbezeichnung, Postleitzahl und Terminmonat. Veröffentlicht werden nur Aggregate; Einzelobjekte, Aktenzeichen und Adressen nennt die Seite nicht. Die Aggregate stehen als CSV zum Herunterladen bereit.
Saxon Capital bietet nicht mit. Wir vermitteln vor dem Termin: Ein Eigentümer, dessen Mehrfamilienhaus im Verfahren ist, bekommt innerhalb von Tagen eine Einordnung und, wenn das Haus passt, Käufer aus dem Investorenkreis, die schnell beurkunden können. Diskret, ohne dass das Haus öffentlich angeboten wird.
Jeder Wert in diesem Rechner ist einer der folgenden Veröffentlichungen entnommen. Was dort nicht steht, rechnet der Rechner nicht.
Wenn Ihr Mehrfamilienhaus im Verfahren ist: Eckdaten reichen, keine Adresse. Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Einordnung, ob ein freihändiger Verkauf den Wert hält, und wer dafür in Frage kommt.